Verluste bei Kapitalgesellschaften doch nutzbar Das Bundesverfassungsgericht

Verluste bei Kapitalgesellschaften doch nutzbar Das Bundesverfassungsgericht

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Verluste bei Kapitalgesellschaften doch nutzbar

Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass der Wegfall der Verlustvorträge beim Wechsel von Gesellschaftern mit mehr als 25 % aber weniger als 50 % der Anteile an Kapitalgesellschaften nicht ausreichend begründet war (§ 8c Satz 1 KStG a.F).

Deshalb war diese Regelung nicht mit dem allgemeinen Gleichheitssatz (Art. 3 Abs. 1 GG) vereinbar und der Gesetzgeber muss nun eine neue Regelung rückwirkend ab den 01.01.2008 bis zum 31.12.2015 schaffen.

Offen bleibt die Frage, was passiert wenn mehr als 50 % der Anteile übertragen wurden. Hierzu äußerte sich das Gericht nicht, aber ein weiteres Verfahren ist anhängig. Steuerbescheide sollten in diesen Fällen offen gehalten werden.

BVerfG, Beschl. v. 29.03.2017, 2 BvL 6/11, DStR 2017, S. 1094
Foto Pixilio | Author: Bernd Christian Gassner

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